Victor Vasarely

Victor Vasarely war eine “starke Kraft in der Kunst des 20. Jahrhunderts“, erklärt Joszef Sarkany, Chef-Kurator des Vasarely Museums in Pécs / Ungarn. Mit Sicherheit war seine „OP-Art“ eine der eigenwilligsten Stilrichtungen seiner Zeit. Diese Einmaligkeit in der Komposition ist nur mit Marc Chagall, Pablo Picasso oder Joan Miro vergleichbar. Die Ausstellung im Kunsthaus 7 B zeigt 55 Werke aus dem Nachlass Vasarely’s aus der Sammlung des Vasarely Museums in Pécs. Gezeigt werden Siebdrucke, collagen und Malerei auf Plexiglas.

 

Die Ausstellung ist in drei Hauptbereiche der Abreit Vasarely’s gegliedert. Da geht es zum einen um die kybernetische Kunst, hauptsächlich in Schwarz und Weiss. Das „Zebra“ ist wohl das bekannteste Werk aus dieser Serie. Betrachter, die vor dem Bild stehen, werden kaum antworten können ob es schwarz gedruckt auf weissem Papier ist, oder weiss gedruckt auf Schwarzem. Zum anderen geht es in der zweiten Abteilung um die eher farbigen abstrakten Arbeiten und dann im dritten Teil um geometrische Kunst mit starken Farben und den drei Grundelementen Kreis, Dreieck und Quadrat. Hier verbindet er die Faszination der Farben mit den exakt kalkulierten Kompositionen. Vasarely spielt mit unserer Wahrnehmung, aber immer beruht seine Arbeit auf den strukturierten Regeln der Mathematik. Sein System der Bildaufteilung ist exakt ausgerechnet, so wie es vor ihm nur Leonardo da Vinci oder Albrecht Dürer wagten. Der Architekt Vasarely ist massgeblich vom Bauhaus beeinflusst und da bseonders von Gropius und Paul Klee.

 

 

Victor Vasarely war fasziniert von den Naturwissenschaften. Er studierte zunächst Medizin, war aber Zeit seines Lebens begeistert von der Physik. Der Dialog zwischen dem Atom und dem ganzheitlichen System war fúr ihn Inspiration seiner Malerei. Für den Meister war ein abstrakter Maler nicht jemand „introvertiertes, der sich am liebsten aus dieser Welt heraus schneiden würde, da er sich ja als Teil des Ganzen sieht. Daher versucht er Werke zu schaffen die nicht die Natur abbilden, sondern die Natur an sich sind“ (Vasarely 1955)


Die Ausstellung

Der Dank

Zwischen dem 11. Juni und dem 1. September 2017 zeigen wir 55 Graphiken aus dem Fundus des Vasarely-Nachlasses, Bestand des Museums in Pecs (Ungarn).

Kuratoren der Ausstellung: Jozsef Sarkany und Oana Ionel

 

-         Wir danken

  • dem Vasarely Museum, Pécs fúr die Leihgaben und die wissenschaftliche Unterstützung
  • der Vasarely-Stiftung, Aix-en-Provence und besonders Herrn Pierre Vasarely für die grossartige Unterstützung
  • S.K.H. Herzog Franz von Bayern für manchen guten Ratschlag und die Unterstützung
  • Unserem Parnter OTP Bank, Bukarest

 


Die Partner

OTP Bank Bukarest